Newsletter Abmelden

Zu wenig Wissen über Fördermittel:
Sanitärwirtschaft klärt auf
Bewegungsflächen vergrößern, Schwellen entfernen, Duschplatz bodeneben bauen und ein höhenverstellbares WC montieren: Eine Renovierung macht das Badezimmer nicht nur komfortabler, sondern ist zugleich die Chance, den kompletten Raum schon frühzeitig auf spätere Bedürfnisse einzustellen und barrierefrei auszustatten. Die Maßnahme hat natürlich ihren Preis, jedoch fallen bei einer ohnehin fälligen Modernisierung die Mehrkosten für zusätzliche Einbauten nicht so ins Gewicht wie ein abermaliger Umbau aus der Not heraus – zumal auch nicht unbeträchtliche Zuschüsse die Finanzierung erleichtern können.

Die regelmäßig durchgeführten Erhebungen „Zensus“ vom Statischen Bundesamt umfassen detaillierte Daten zur Situation von Gebäuden, der aktuellen Wohnsituation und der Ausstattung des Wohnungsbestandes in Deutschland. Aktuell verfügen 98,4 Prozent der 40,5 Millionen Wohnungen in Deutschland mindestens über ein Badezimmer mit Badewanne oder Dusche und es ist ein WC vorhanden – in der Regel mit Barrieren. Dabei zeigt sich der hohe Standard modernen Wohnens besonders im Bad, das aber wird laut Statistik im Laufe eines Lebens nur einmal umgebaut.

Viele Wohnungsbesitzer scheuen den damit verbundenen Aufwand und die hohen Kosten, denn nur wenige Bundesbürger wissen, welche Förderprogramme beziehungsweise Fördermittel für den altersgerechten Umbau eines Badezimmers in Anspruch genommen werden können. Das meldet jetzt die Aktion „Barrierefreies Bad“ und verweist dabei auf eine aktuelle, repräsentative Recherche des forsa-Institutes im Auftrag der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. Danach fühlen sich 53 Prozent der Deutschen „überhaupt nicht“ und 23 Prozent „weniger gut“ informiert. Lediglich 22 Prozent bezeichnen sich als „gut“ oder „sehr gut“ unterrichtet, das ist nicht mal ein Viertel. 

Aktivitäten weiter forcieren

„Das Ergebnis ist eine eindeutige Aufforderung, mehr Mittel für die Aufklärung von Endverbrauchern bereitzustellen“, ist sich VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann sicher. Die Gründung der Aktion Barrierefreies Bad inklusive einer entsprechenden Informations- und Kommunikationsplattform im Internet sei ein wichtiger Schritt der Sanitärwirtschaft gewesen. Nun müsse man die Aktivitäten sowie die Vernetzung mit anderen Multiplikatoren forcieren. „Besonders die Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums wird dazu beitragen, dass wir uns als Anlaufstelle fest etablieren werden“, so der Sprecher der Initiative.

Zudem helfe ein von Zentralverband Sanitär Heizung Klima und der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft gemeinsam mit der KfW Bankengruppe aufgestellter Maßnahmenkatalog, die Kompetenzen des SHK-Handwerks im Bereich „Altersgerecht umbauen“ zu erweitern beziehungsweise zu vertiefen. Die Bausteine: Fachbetriebs-Schulungen durch SHK-Fachverbände, Weiterbildungsmöglichkeit zum Sachverständigen „Altersgerechter Umbau im Bestand“, Tablet-App „Altersgerecht umbauen“ für den Bestandscheck vor Ort, der Online-Katalog „Barrierefreies Bad“ mit Produkten von über 60 Herstellern sowie Unterlagen zur gezielten Endverbraucheransprache. Was der Handwerker sonst noch tun kann, um den Kunden nicht unwissend sich selbst zu überlassen:

- Informationen für Endverbraucher 

www.aktion-barrierefreies-bad.de

 

 

Die Messe "Cersaie" in Bologna, dort wo das neueste Sanitär und Fliesendesign  gemacht wird. 

Auch in diesem Jahr gab es auf der Cersaie in Bologna wieder die neusten Trends, spannende Präsentationen und ausgefallene Fliesen und Sanitär zu sehen. Wir haben einige Bilder von der Messe für Sie mitgebracht. Lassen Sie sich davon inspirieren





















Impressum  |  AGB  |   Seite empfehlen
Copyright, Alle Rechte Vorbehalten